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Erinnerst du noch dem Schnitt von „Dr House”, wenn der unkonventionelle Arzt – der Held von der Fernsehserie – mit dem Flugzeug fliegt und auf dem Bord eine von den Fluggästen bewusstlos gewesen wird, schwitz und die Zuckungen hat? House wollte schon die Operation machen, wenn es sich herausgestellt hat, dass sie nicht nötig ist, denn der Patient hat die Sicherheitsvorkehrung nicht bewahrt, die alle Taucher bewahren sollen und er leidet an der Dekompressionskrankheit.

Gefährliche Kontrasten

Der Unterschied des Luftdrucks unter dem Wasser und auf dem Land beträgt circa fünftausend Meter und ist riesengroß. Jeder, wer mit dem Flugzeug fliegt oder taucht, kennt dieses Gefühl, das Ohren verstopft. Das ist das Symptom, dass der Druck sich ändert. Das ist unangenehm, aber ist nicht gefährlich, wenn wir den Druck in den Ohren ausgleichen, z.B. durch das Schlucken des Speichels bei der verstopfenden Nase.

 

Das Tauchen nach dem Flug

Es gibt keine Gegenanzeige zum Tauchen nach dem Flug. Eine von der Gegenanzeige kann die Müdigkeit nach der Reise sein. Wie behalten in Erinnerung, dass man bei der guten körperlichen und psychischen Kondition tauchen darf.

 

Der Flug nach dem Tauchen

Hier beginnen sich die Probleme. Gleich nach dem Tauchen darf man nicht mit dem Flugzeug fliegen. Das hängt von der Häufigkeit des Tauchens ab. Man soll min. 12 Stunden, bei dem Dekompressionstauchen warten. Die Zeit verlängert sich bis 18 Stunden, wenn man mehr dasselbe Tauchen macht. Im Fall des Dekompressionstauchens sollen wir nicht in ein Flugzeug bis 24 Stunden einsteigen, hingegen wenn wir das tiefe Dekompressionstauchen gemacht haben – bis 48 Stunden.